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Willkommen bei Housing First Hamburg

Mitten unter uns in Hamburg leben über 2.000 Menschen auf der Straße. Das darf nicht sein: Obdachlosigkeit muss und kann überwunden werden. Daran wollen wir uns beteiligen!

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Obdachlosigkeit kann alle treffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft sind es Schicksalsschläge, die Menschen in eine instabile Lebenssituation bringen. Dadurch können sie alles verlieren – den Job, die Wohnung, die Mitte ihres Lebens. Im schlimmsten Fall leben sie dann Tag und Nacht auf der Straße, sind den harten Witterungs-Verhältnissen ausgesetzt, mit wenig Rückzugsmöglichkeiten, kaum Privatsphäre und in extrem unsicheren Verhältnissen. Für Menschen mit festem Wohnsitz und geregeltem Leben ein unvorstellbarer Zustand, für viele unter uns aber bittere Realität.

Die nachhaltige Überwindung von Obdachlosigkeit hat deshalb für jede Gesellschaft höchste Priorität. Housing First kann dabei eine besondere Rolle spielen. Deshalb hat nun auch die Stadt Hamburg dieses Projekt – zunächst als Modell für einen Zeitraum von 3 Jahren – gestartet, und wir als Housing First Hamburg sind beauftragt, es umzusetzen. 

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Gemeinsam für die Überwindung der Obdachlosigkeit: MK&G und Housing First Hamburg

Obdachlosigkeit ist ein globales Problem und ihre Überwindung ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Lösungen hingegen müssen vor Ort gefunden werden. Wie das konkret in Hamburg gelingen kann, darüber haben das Museum für Kunst und Gewerbe und Housing First Hamburg im Kontext der Ausstellung "Who's next?" in drei sehr unterschiedlichen Veranstaltungen informiert: einem Fachgespräch, einer Podiumsdiskussion und einer offenen Einladung zu einem Infoabend mit einem Feierabend-Snack. Die dabei gezeigte Slideshow mit einer Kurzinfo über Housing First sehen Sie hier.

Das Prinzip

Zuerst eine eigene Wohnung, dann alle weiteren Unterstützungsmaßnahmen.  Das ist in aller Kürze das Prinzip von Housing First. Es gibt keinen Umweg in befristeten Übergangseinrichtungen, sondern eine  vollwertige Wohnung mit allen Rechten und Pflichten.

Housing First ist aber auch nicht „housing only“. Es werden je nach Bedarf flexible wie umfangreiche professionelle Hilfen angeboten, um die Probleme, die zur Obdachlosigkeit geführt haben, bewältigen zu können. Ihre Annahme beruht aber auf Freiwilligkeit.

Mehr dazu hier.

Kontakt

 Weil wir keine Warteliste führen, begrenzen wir die Anzahl von Nutzer*innen, die wir in das Projekt aufnehmen. Sobald wir Wohnungen vermittelt haben, nehmen wir neue Nutzer*innen auf. Hier wird angezeigt, ob wir aktuell freie Plätze anbieten können. Wenn ja, rufen Sie uns bitte in unseren Sprechzeiten (Dienstag um 13 - 15 Uhr) und Donnerstag (10 - 12 Uhr) an oder sprechen Sie uns auf Band. (Am Dienstag, den 3.10., hat unser Büro wegen des Feiertags geschlossen.)

Wir haben aktuell 3 freie Plätze.